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PARTNER: PHILIP MORRIS

Wandel braucht Orientierung

Über wirtschaftliche Stabilität, faire Rahmenbedingungen und den Mut, Veränderung unter realen Bedingungen möglich zu machen.

Philip Morris International befindet sich seit Jahren in einem tiefgreifenden Wandel. Das Unternehmen investiert konsequent in rauchfreie Alternativen und treibt den Umbau des eigenen Geschäftsmodells mit strategischer Klarheit und langfristiger Verbindlichkeit voran. Ein solcher Prozess ist kein lineares Projekt und kein bloßes Innovationsversprechen. Er verlangt Investitionen, Führungsstärke, technologischen Fortschritt und die Bereitschaft, bestehende Strukturen grundlegend zu hinterfragen.

Transformation als unternehmerischer Anspruch
Gerade darin zeigt sich, was wirtschaftliche Resilienz in der Praxis bedeutet: Zukunft nicht zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten – auch unter Bedingungen, die von regulatorischer Komplexität, gesellschaftlichen Debatten und globaler Unsicherheit geprägt sind. Für Philip Morris International ist Transformation deshalb nicht nur eine strategische Aufgabe, sondern Ausdruck eines langfristigen Anspruchs, Verantwortung für Veränderung zu übernehmen und daraus ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Dazu gehört auch eine klare Haltung dort, wo Verantwortung konkret wird: beim Jugendschutz. Nikotinprodukte gehören nicht in die Hände von Minderjährigen; das Prinzip „kein Nikotin unter 18“ ist deshalb aus Unternehmenssicht kein Randaspekt, sondern elementarer Bestandteil verantwortlichen Handelns.

Europäische Handlungsfähigkeit zwischen Offenheit und Resilienz
Europa steht heute vor der Herausforderung, Offenheit, Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität unter Bedingungen zunehmender Unsicherheit zusammenzudenken. Einerseits soll der Kontinent international vernetzt, innovationsfreundlich und wirtschaftlich offenbleiben. Andererseits rücken wirtschaftliche und sicherheitspolitische Risiken enger zusammen, und Resilienz wird zu einer Schlüsselressource. Entscheidend ist deshalb, Schutz und Offenheit nicht gegeneinander auszuspielen, sondern klug miteinander zu verbinden. Wirtschaftliche Resilienz bedeutet nicht Abschottung. Sie bedeutet, Wandel unter realen Bedingungen zu organisieren: mit verlässlichen politischen Rahmenbedingungen, mit regulatorischer Klarheit und mit dem Mut, Erneuerung nicht nur zu fordern, sondern auch tatsächlich zu ermöglichen.

Warum faire Marktordnungen entscheidend sind
Hinzu kommt ein Aspekt, der in der öffentlichen Debatte häufig zu wenig Aufmerksamkeit erhält: die Bedeutung fairer und durchsetzbarer Marktordnungen. Illegale Waren- und Geldströme, Schattenökonomien und schwacher Vollzug untergraben nicht nur staatliche Handlungsfähigkeit, sondern auch Vertrauen in Regeln, Wettbewerb und Rechtsstaatlichkeit. Wo Märkte nicht wirksam geschützt werden, geraten legale Unternehmen, Investitionen und Innovationen unter Druck. Zur Debatte über Zukunftsfähigkeit gehört deshalb immer auch die Frage, wie Europa wirtschaftliche Offenheit mit dem wirksamen Schutz fairer Wettbewerbsbedingungen verbindet. Resilienz entscheidet sich nicht nur an Technologie und Kapital, sondern auch an der Belastbarkeit von Institutionen und der Qualität von Rahmenbedingungen. Gerade in einer globalisierten Wirtschaft sind verlässliche Regeln und ihre konsequente Durchsetzung Voraussetzung dafür, dass Wandel geordnet, fair und nachhaltig gelingen kann.

Was Unternehmen jetzt brauchen
Für Unternehmen bedeutet das: Transformation braucht nicht nur Ambition, sondern auch Orientierung. Langfristige Investitionen können nur dort ihre Wirkung entfalten, wo politische Ziele nachvollziehbar, Regeln konsistent und Vollzug wirksam sind. Europa verfügt weiterhin über enorme wirtschaftliche Stärke, industrielle Substanz und Innovationskraft. Aber diese Potenziale müssen strategisch besser organisiert werden. Nötig sind schnellere Entscheidungsprozesse, eine engere Verzahnung von Wirtschafts-, Handels- und Sicherheitspolitik sowie ein strukturierterer Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Behörden und Öffentlichkeit. Nur so lassen sich Risiken früh erkennen, faire Märkte sichern und Investitionen in Zukunftstechnologien dauerhaft ermöglichen. Gerade für international tätige Unternehmen ist entscheidend, dass Regulierung nicht nur Grenzen setzt, sondern auch Orientierung bietet und Innovation dort unterstützt, wo sie gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt möglich macht.

Ein passender Rahmen für diese Debatte
NEU DENKEN bietet für diese Debatte den richtigen Rahmen, weil das Forum Perspektiven aus Wirtschaft, Politik, Sicherheit und gesellschaftlicher Verantwortung zusammenführt. Für Özlem Dikmen markiert der Auftritt den sichtbaren Beginn ihrer neuen Führungsverantwortung in Deutschland und Österreich – in einer Phase, die Pragmatismus, Klarheit und langfristige Orientierung verlangt. In diesem Sinne steht ihr Beitrag auch für die Frage, wie Unternehmen in Zeiten des Umbruchs Verantwortung glaubwürdig wahrnehmen können.
 

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